Black Friday Prognose 2026: Was Onlineshops in Europa erwartet
- Kategorien:
- Categories:
- Performance
TL;DR
- Eine echte Prognose für 2026 gibt es bisher nur für die USA. Für Europa liegen noch keine Prognosen vor. Wir zeigen deshalb, wie der Black Friday 2025 in fünf europäischen Märkten gelaufen ist.
- USA, Prognose 2026: Bain & Company erwartet von Black Friday bis Cyber Monday über 85 Milliarden Dollar Umsatz, ein Plus von 8,75 Prozent.
- Europa, Daten 2025: In mehreren Märkten beginnt die Aktionsphase deutlich vor dem Black Friday und reicht über den Cyber Monday hinaus.
- Die Märkte entwickeln sich dabei unterschiedlich: Deutschland rechnete erstmals mit sinkenden Umsätzen, Belgien meldete einen Rekordtag, Frankreich verzeichnete vor allem online ein deutliches Wachstum.
- In den Niederlanden stiegen die iDEAL-Transaktionen in den sieben Tagen vor dem Black Friday von 23 Millionen (2020) auf 37,8 Millionen (2025).
- Marktforscher sprechen inzwischen von einer Black Week, einem Black November oder sogar einem Black Month.
85 Milliarden Dollar in vier Tagen. So viel sollen US-Kunden laut einer Prognose der Unternehmensberatung Bain & Company von Black Friday bis Cyber Monday 2026 ausgeben. Das Wochenende wächst damit fast doppelt so schnell wie das gesamte Weihnachtsgeschäft.
Und in Europa? Eine vergleichbare Prognose für 2026 gibt es hier noch nicht. Wir haben deshalb die Bain-Zahlen neben die Ergebnisse von 2025 aus Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden, Belgien und Frankreich gelegt. Dabei zeigt sich: In mehreren Märkten beginnt die Aktionsphase schon Mitte November. Umsatz und Kauflaune entwickeln sich von Land zu Land aber sehr unterschiedlich.
Das ist der zweite Teil unserer Black-Friday-Serie. Welche Termine in der Peak Season zählen und was du vorab in deinem Shop prüfen solltest, liest du im ersten Teil: „Black Friday 2026: 5 Tipps für deinen Onlineshop in der Peak Season“.
Black Friday Prognose 2026 für die USA: Was Bain erwartet
Die Prognose stammt vom Retail-Team von Bain. Sie basiert auf Daten des US Census Bureau, Kartendaten von Pyxis, der Konsumanalyse-Sparte von Bain, und einer Befragung von 1.105 US-Verbrauchern (Quelle: Bain & Company, 2026). Alle Zahlen in diesem Abschnitt beziehen sich auf die USA und auf 2026.
1. Das Black-Friday-Wochenende wächst schneller als die Saison

Über 85 Milliarden Dollar wollen US-Kunden laut Bain von Black Friday bis Cyber Monday ausgeben. Das sind rund 8,5 Prozent der gesamten Weihnachtsumsätze. Spannender als die Summe ist das Wachstum: Bain erwartet für das Aktionswochenende ein Plus von 8,75 Prozent, für die gesamte Saison 4,5 Prozent. Die Saison selbst soll erstmals die Marke von einer Billion Dollar überschreiten (Quelle: Bain & Company, 2026).
2. 64 Prozent wollen am Black Friday einkaufen

Mehr als 90 Prozent der US-Verbraucher wollen in diesem Jahr an Black Friday, Cyber Monday oder einem anderen großen Aktionstag einkaufen. Für den Black Friday selbst planen das 64 Prozent, im Vorjahr waren es 55 Prozent (Quelle: Bain & Company, 2026).
Gleichzeitig will mehr als die Hälfte ihr Ausgabeverhalten in dieser Saison ändern, unter anderem wegen höherer Preise (Quelle: Bain & Company, 2026). Die Kunden kommen. Kaufen tun sie nur, wenn das Angebot wirklich überzeugt.
3. Black Friday führt, Cyber Monday holt auf
Laut den Kartendaten von Pyxis war der Black Friday in fünf der letzten sechs Jahre der umsatzstärkste Tag der US-Weihnachtssaison. Der Cyber Monday war nach 2020 aus den Top 10 gefallen, ist seit 2024 aber zurück. Für 2026 erwartet Bain, dass er unter die fünf stärksten Tage kommt. 44 Prozent der Befragten planen, am Cyber Monday einzukaufen, nach 41 Prozent im Vorjahr (Quelle: Bain & Company, 2026).
4. Nach dem Cyber Monday ist nicht Schluss
2025 lagen sechs der zehn umsatzstärksten US-Tage in der Schlussphase vor Weihnachten, meist an Freitagen und Samstagen. 2026 fällt Weihnachten auf einen Freitag. Bain rechnet deshalb damit, dass in der letzten Woche vor dem Fest auch die Werktage stärker ausfallen als sonst (Quelle: Bain & Company, 2026).
Kurz gesagt: In den USA soll das Aktionswochenende 2026 um 8,75 Prozent wachsen, die gesamte Saison um 4,5 Prozent. Starke Umsatztage gibt es auch nach dem Cyber Monday bis kurz vor Weihnachten. Welche dieser Entwicklungen sich auch in Europa abzeichnen, zeigen die Marktdaten von 2025.
Black Friday in Europa 2025: fünf Märkte im Vergleich
Amazon brachte den Black Friday 2010 nach Großbritannien, spätestens seit 2013 ist er dort Mainstream. Der Handelsverband Deutschland (HDE) erfasst die Umsätze seit 2016. Seitdem hat sich der Aktionstag in ganz Europa etabliert.
Ein Hinweis vorab: Jedes Land misst den Black Friday anders. Manche Quellen zählen Kartenzahlungen, manche Online-Transaktionen, andere veröffentlichen nur Prognosen. Statt die Zahlen direkt zu vergleichen, schauen wir deshalb auf die Entwicklung in jedem einzelnen Markt.

Deutschland: mehr Käufer, kleinere Budgets
Lange kannte der Black Friday in Deutschland nur eine Richtung. Seit Beginn der HDE-Erhebung 2016 stiegen die Umsätze an Black Friday und Cyber Monday jedes Jahr, zeitweise um mehr als 20 Prozent. 2024 stagnierte die Entwicklung auf hohem Niveau. Für 2025 prognostizierte der HDE erstmals einen Rückgang: 5,8 Milliarden Euro, knapp 2 Prozent weniger als im Vorjahr (Quelle: HDE, 2025).
Das Interesse war trotzdem da. Laut HDE-Umfrage wollten 48 Prozent der Online-Shopper 2025 am Black Friday einkaufen, mehr als im Vorjahr. Sie planten nur, weniger auszugeben. Der HDE nennt als Grund die anhaltend schwache Konsumstimmung (Quelle: HDE, 2025). Auch in Deutschland zeigt sich also: Das Interesse am Black Friday bleibt hoch, während die Verbraucher stärker auf ihre Ausgaben achten.
Großbritannien: viel Budget, wenig Vertrauen
Vor dem Black Friday 2025 wollten britische Kunden laut einer Barclays-Umfrage im Schnitt 430 Pfund ausgeben, 91 Pfund mehr als im Vorjahr. Jeder Vierte hatte extra für die Aktionen gespart. Gleichzeitig zweifelten 68 Prozent am tatsächlichen Wert der Angebote, und 65 Prozent fanden, dass solche Aktionstage zu unnötigen Käufen verleiten (Quelle: Barclays via Retail Times, 2025).
Gekauft wurde trotzdem: Laut einer Auswertung von Adobe war der Black Friday 2025 mit 1,16 Milliarden Pfund Online-Umsatz der stärkste Online-Shopping-Tag des Jahres in Großbritannien. Über das gesamte Cyber Weekend, also von Black Friday bis Cyber Monday, waren es 3,8 Milliarden Pfund (Quelle: Adobe via IT Brief UK, 2026).
Niederlande: Die Woche vor dem Black Friday legt zu

Der Zahlungsdienst iDEAL, das wichtigste Online-Bezahlverfahren in den Niederlanden, veröffentlicht tägliche Transaktionszahlen rund um den Black Friday. Am Black Friday 2025 waren es rund 6,25 Millionen Transaktionen. Das ist mehr als im Vorjahr, aber weniger als 2023 mit 7,13 Millionen (Quelle: iDEAL, 2025).
Deutlich gewachsen ist dagegen die Woche davor. In den sieben Tagen vor dem Black Friday zählte iDEAL 2025 zusammen rund 37,8 Millionen Transaktionen, 2020 waren es erst 23 Millionen. Pro Tag sind das 2025 im Schnitt rund 5,4 Millionen, also nicht viel weniger als am Black Friday selbst. Der Cyber Monday legte ebenfalls zu, von 3,44 Millionen Transaktionen 2020 auf 5,50 Millionen 2025. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Übersicht 2020 und rund 8 Prozent mehr als 2024 (Quelle: iDEAL, 2025).
Dazu kommt in den Niederlanden Sinterklaas am 5. Dezember, 2026 nur acht Tage nach dem Black Friday. Ähnlich wie bei uns der Nikolaus sorgt der Tag für eine weitere Geschenkwelle.
Belgien und Frankreich: länger und stärker online
In Belgien war der Black Friday 2025 der transaktionsstärkste Tag, den der Zahlungsdienstleister Worldline je gemessen hat: 16,2 Millionen Transaktionen, 7 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahlen stiegen schon ab dem 17. November deutlich. Worldline sieht die zweite Novemberhälfte inzwischen als feste Einkaufsperiode. Am Cyber Monday kamen fast 13 Millionen Transaktionen dazu, 30 Prozent davon online (Quelle: Worldline, 2025).
In Frankreich wuchs der Black Friday vor allem online. Criteo verzeichnete rund 3 Prozent mehr Online-Transaktionen und fast 6 Prozent mehr Online-Umsatz. Über alle Kanäle hinweg stieg der Umsatz laut einer Auswertung der Shopping-App Joko dagegen nur um 0,4 Prozent, die Zahl der verkauften Artikel sank um 3 Prozent. Joko betrachtete dabei eine elftägige Black Week vom 21. November bis 1. Dezember, 55 Prozent der Käufe fanden online statt (Quelle: FashionUnited, 2025).
Black Week, Black November oder Black Month?
Im ersten Teil haben wir beschrieben, dass sich die Peak Season über mehrere Wochen zieht. Die Daten aus fünf Märkten zeigen, wie unterschiedlich das aussehen kann.
Selbst die Marktforscher tun sich inzwischen schwer mit dem Begriff Black Friday. Marten Suurmeijer, Analyst bei NielsenIQ, sagte der niederländischen Nachrichtenagentur ANP, man könne „fast schon von einem Black Month“ sprechen (Quelle: ANP via Welingelichte Kringen, 2025). In den Niederlanden und Belgien zeichnet sich diese Entwicklung bereits ab. Für Deutschland zeigen die Zahlen vor allem vorsichtigere Kunden. Und in Frankreich wächst vor allem der Online-Umsatz, während der Gesamtumsatz kaum zulegt.
Was bedeutet das für Black Friday 2026 in Europa?
Eine Prognose wie die von Bain gibt es für Europa bisher nicht. Prognosen für 2026, etwa vom HDE, lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor. Die Daten von 2025 zeigen aber vier Entwicklungen, die auch für die Planung der Peak Season 2026 relevant sind:
Die Aktionsphase beginnt früher. In Belgien stiegen die Zahlungen schon ab Mitte November, in den Niederlanden wächst die Woche vor dem Black Friday seit Jahren. Der Freitag bleibt stark, ist aber immer weniger der Startschuss.
Der Cyber Monday bleibt relevant. In den Niederlanden steigen die iDEAL-Transaktionen am Cyber Monday seit Jahren, 2025 waren es 5,50 Millionen und damit rund 8 Prozent mehr als im Vorjahr. In Belgien zählte Worldline am Cyber Monday fast 13 Millionen Transaktionen, 30 Prozent davon online. Einen Vorjahresvergleich nennt Worldline dafür nicht. Ob der Cyber Monday in Europa so aufholt wie in den USA, lässt sich daraus nicht ableiten. Für die Planung 2026 heißt das aber: Der Montag nach dem Black Friday gehört fest in den Aktionszeitraum.
Die Ausgaben entwickeln sich je nach Markt sehr unterschiedlich. In Großbritannien planten die Kunden höhere Budgets, 68 Prozent zweifelten aber am Wert der Rabatte. In Deutschland wollten mehr Menschen am Black Friday einkaufen als im Vorjahr, allerdings mit kleinerem Budget. In Frankreich sank die Zahl der verkauften Artikel um 3 Prozent.
Der Onlinehandel bleibt ein wichtiger Wachstumstreiber. In Frankreich stiegen 2025 am Black Friday die Online-Transaktionen um rund 3 Prozent und der Online-Umsatz um fast 6 Prozent, während der Umsatz über alle Kanäle kaum zulegte. In Großbritannien war der Black Friday laut Adobe der stärkste Online-Shopping-Tag des Jahres. Ob der Online-Anteil am gesamten Aktionsgeschäft in Europa steigt, zeigen diese Daten nicht. Für Onlineshops bleiben die Aktionstage aber ein zentraler Umsatzmoment, auch wenn der Gesamtmarkt kaum wächst.
Wie stark sich diese Entwicklungen 2026 in Deutschland zeigen, hängt auch von der Konsumstimmung ab. Laut HDE-Konsumbarometer hat sie sich im Oktober 2026 deutlich verschlechtert, die Kaufneigung liegt klar unter dem Vorjahreswert (Quelle: HDE, 2026).
Hosting zum Black Friday: Was die Marktdaten für deine Infrastruktur bedeuten
Aus den Zahlen von 2025 lassen sich konkrete Anforderungen an die Infrastruktur ableiten. Die Tabelle zeigt, welche Entwicklung zu welcher Anforderung führt:
| Was die Daten 2025 zeigen | Was das für die Infrastruktur heißt |
|---|---|
| Belgien: Die Transaktionen stiegen schon ab dem 17. November deutlich (Worldline). | Zusätzliche Ressourcen sollten vor Mitte November bereitstehen. |
| Niederlande: In der Woche vor dem Black Friday kamen im Schnitt rund 5,4 Millionen iDEAL-Transaktionen pro Tag zusammen, am Black Friday selbst 6,25 Millionen. | Die Last bleibt über mehrere Tage hoch. Der Shop muss sie die ganze Woche tragen, ohne dass die Ladezeiten steigen. |
| Cyber Monday: 5,50 Millionen iDEAL-Transaktionen in den Niederlanden (rund 8 Prozent mehr als 2024), fast 13 Millionen Transaktionen in Belgien. | Zusätzliche Kapazitäten nach dem Black Friday nicht sofort reduzieren. Danach folgen das Weihnachtsgeschäft und in den Niederlanden Sinterklaas am 5. Dezember. |
| Frankreich: Black Week laut Joko elf Tage lang, vom 21. November bis 1. Dezember. | Das Monitoring sollte den gesamten Aktionszeitraum abdecken, auch die Tage nach dem Wochenende. |
| Frankreich: Online-Umsatz am Black Friday fast 6 Prozent höher, über alle Kanäle 0,4 Prozent. Großbritannien: Black Friday war der stärkste Online-Shopping-Tag des Jahres. | Ausfälle oder lange Ladezeiten treffen genau den Kanal, der an den Aktionstagen wächst. |
Bei maxcluster überwacht unser Team die Shops proaktiv rund um die Uhr. Unsere Cluster-Architektur mit Failover ist auf eine Verfügbarkeit von 99,99 Prozent ausgelegt. Unsere Linux-Administratoren sind jederzeit erreichbar, je nach Service-Level mit einer Reaktionszeit von 90, 30 oder 15 Minuten.
Aus der Praxis: Bedre Nætter in der Black Week
Der dänische Onlinehändler Bedre Nætter verkauft Betten und Matratzen ausschließlich online über einen Magento-Shop. Vor dem Wechsel zu maxcluster führten Aktionen und die Black Week immer wieder zu Ausfällen und langen Ladezeiten. Zeitweise musste sogar eine virtuelle Warteschlange vor den Shop geschaltet werden. Heute gehören mehrminütige Ausfälle in der Black Week der Vergangenheit an, die Ladezeiten sind besser, und die Warteschlange wird nicht mehr gebraucht (Quelle: maxcluster Case Study).
Für diesen Zeitraum gibt es bei uns die Seasons. Sie starten 2026 am 5. November. Wie wir unsere Kunden dabei begleiten, liest du im ersten Teil unserer Serie: „Black Friday 2026: 5 Tipps für deinen Onlineshop in der Peak Season“.
Fazit
Die Bain-Prognose zeigt für die USA ein Aktionswochenende, das 2026 mit 8,75 Prozent fast doppelt so schnell wachsen soll wie die gesamte Saison. Für Europa gibt es noch keine vergleichbare Prognose.
Die Daten von 2025 zeigen, wie unterschiedlich die Märkte sind. In den Niederlanden kamen in der Woche vor dem Black Friday 37,8 Millionen iDEAL-Transaktionen zusammen, Belgien meldete mit 16,2 Millionen Transaktionen einen Rekordtag. In Frankreich wuchs vor allem der Online-Umsatz. In Deutschland rechnete der HDE dagegen erstmals mit einem Rückgang auf 5,8 Milliarden Euro.
Du planst Aktionen über mehrere Wochen und willst wissen, ob dein Hosting das durchhält? Dann lass uns gemeinsam auf deine Peak Season schauen.
FAQ: Häufige Fragen zur Black-Friday-Prognose 2026
Gibt es eine Black-Friday-Prognose 2026 für Deutschland?
Bei Veröffentlichung dieses Beitrags noch nicht. Der HDE veröffentlicht seine Prognose für Black Friday und Cyber Monday üblicherweise Mitte November, 2025 war es der 17. November. Damals rechnete der Verband mit 5,8 Milliarden Euro, knapp 2 Prozent weniger als im Vorjahr. Einen ersten Hinweis auf 2026 gibt das HDE-Konsumbarometer: Im Oktober 2026 hat sich die Verbraucherstimmung deutlich verschlechtert (Quelle:HDE, 2026).
Wie viel Umsatz wird am Black Friday 2026 erwartet?
Für die USA erwartet Bain & Company von Black Friday bis Cyber Monday 2026 über 85 Milliarden Dollar Umsatz, 8,75 Prozent mehr als im Vorjahr. Für Europa gibt es noch keine vergleichbaren Zahlen. Zur Einordnung: In Großbritannien lag der Online-Umsatz laut Adobe am Black Friday 2025 bei 1,16 Milliarden Pfund, über das gesamte Cyber Weekend bei 3,8 Milliarden Pfund.
Wie hat sich der Black Friday 2025 in Europa entwickelt?
Je nach Land sehr unterschiedlich. In Deutschland rechnete der HDE erstmals mit einem Umsatzrückgang von knapp 2 Prozent. In Großbritannien war der Black Friday laut Adobe der stärkste Online-Shopping-Tag des Jahres. In den Niederlanden wuchs vor allem die Woche vor dem Black Friday, in Belgien meldete Worldline mit 16,2 Millionen Transaktionen einen Rekord. In Frankreich stieg der Online-Umsatz laut Criteo um fast 6 Prozent, über alle Kanäle laut Joko nur um 0,4 Prozent.
Was bedeutet Black Month?
Der Begriff beschreibt, dass sich die Aktionsphase rund um den Black Friday über mehrere Wochen erstreckt. Viele Händler starten ihre Rabatte schon Mitte November, auf den Black Friday folgt der Cyber Monday, und danach geht es fast nahtlos ins Weihnachtsgeschäft. Verwendet hat ihn zum Beispiel Marten Suurmeijer von NielsenIQ mit Blick auf die Niederlande. Wie stark sich ein Black Month zeigt, unterscheidet sich aber von Land zu Land.