Rückblick – Shopware Community UnConf 2022

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In über zehn Jahren maxcluster haben wir das Veranstaltungsformat UnConference nicht nur kennen, sondern auch lieben gelernt. Umso größer war unsere Vorfreude nach der Nachricht, dass es 2022 erstmalig eine Shopware Community UnConference geben wird. Wir waren als einer der Hauptsponsoren mit dabei!

Am Freitag, dem 08. April 2022, haben wir zwei Autos mit Koffern, Taschen und zwei Kartons voller maxcluster-Pinguine beladen und sind mit acht motivierten Kolleg:innen zur ersten Shopware Community UnConference (kurz: SCUC) nach Köln gefahren.

Nach über zwei Jahren Pandemie-bedingter Veranstaltungspause fühlte sich schon unsere Ankunft auf der Pre-Party in der Alten Feuerwache wie ein lang ersehntes Wiedersehen mit der Familie an. Viele altbekannte, aber auch neue Gesichter aus der Community, Umarmungen, Händeschütteln und angeregte Gespräche prägten diesen Abend.

Genauso ging es dann am Morgen des Folgetags, dem ersten Veranstaltungstag der SCUC, weiter. Nach unserer Ankunft im Tor 28 wurden wir herzlich vom Orga-Team, bestehend aus Rico, Carmen, Tobias, Claudia und Fabian von FireGento e.V., empfangen. Obwohl Fabian krankheitsbedingt nicht vor Ort sein konnte, war er via Zoom und Twitter zumindest digital anwesend. Auf diese Weise konnte er sogar die Opening Session moderieren.

Die Opening-Session der SCUC22Die Opening-Session der SCUC22 | Foto: maxcluster

Und wem die Namen der Organisator:innen bekannt vorkommen: Ja, bei ihnen handelt es sich um genau das Orga-Team der MageUnConf. Auch die Location, das Tor28, dürfte den Teilnehmer:innen vergangener MageUnConferences bereits bekannt sein. 100 Teilnehmer:innen aus der Shopware-Community haben sich in den zwei Tagen in Köln getroffen und konnten sich zu den neuesten Trends, Tools und Entwicklungen im Shopware-Kosmos austauschen.

Zahlreiche Mitarbeiter:innen von Shopware selbst waren ebenfalls vor Ort, um Insights zu anstehenden Neuerungen zu geben und um Feedback und Wünsche der Shopbetreiber:innen und Agenturen zu sammeln.

Der Event-Hashtag

Unter dem offiziellen Hashtag #scuc22 sind alle Event-Beiträge der Teilnehmer:innen auf Twitter zu finden.

Themen und Sessions

In gewohnter UnConf-Manier gab es auch bei der SCUC kein vorgegebenes Programm. Stattdessen wurden zu Beginn beider Veranstaltungstage spontan Themen und Interessen gesammelt. Wer etwas beitragen oder zu einem bestimmten Thema erfahren wollte, konnte einfach einen Vorschlag auf einen Zettel schreiben und diesen an die Pinnwand heften.

Viele der Themen waren gemäß dem Event-Schwerpunkt auf Shopware ausgelegt. Doch gehört es auch zum Charakter einer UnConf, dass traditionsgemäß auch Off-Topic-Sessions angeboten werden. In diesem Fall waren zum Beispiel die Streckenplanung von Flügen (mit richtigen Flugzeugen), Presenting like a boss oder 3D-Painting dabei.

Mithilfe von Stickern konnten die Teilnehmer:innen im Anschluss kennzeichnen, welche Topics sie besonders interessant finden. Auf diese Weise wurden die favorisierten Themen ermittelt und einem der drei Session-Räume “Kiepenkerl”, “Swaggy” oder “100 Mio” zugeordnet.

Timetable der SCUC22 an Tag 1Timetable der SCUC22 an Tag 1 | Foto: maxcluster

Timetable der SCUC22 an Tag 2Timetable der SCUC22 an Tag 2 | Foto: maxcluster

Die einzelnen Sessions gestalteten sich dabei ganz unterschiedlich. Während einige Teilnehmer:innen Vorträge vorbereitet haben, wurden in anderen Sessions Stuhlkreise gebildet, um einen offenen Austausch zu fördern.

Momentaufnahme einer UnConf-SessionMomentaufnahme einer UnConf-Session | Foto: maxcluster

Deep Dive für Techies

In den eher technisch orientierten Vorträgen und Diskussionen wurden Erfahrungswerte ausgetauscht, Probleme und Herangehensweisen zu ihrer Lösung beleuchtet sowie Best Practices vorgestellt.

Niklas von Mothership gestaltete beispielsweise eine Session zum Headless- und API-First-Ansatz von Shopware. Darin berichtete er von seinen Erfahrungen mit Headless-Projekten auf Basis von Shopware. Es entfaltete sich eine Diskussion um die Umsetzung von Progressive Web Apps, das Vue.js-Webframework und die Vorteile und Unsicherheiten, die diese neuen Technologien in Bezug auf Shopware (noch) mit sich bringen. Wer sich eingehender mit dem Headless-Ansatz beschäftigen möchte, findet im neuen Blogartikel von Mothership weitere Details.

Im Talk zum Thema Content Management mit dem Shopware-CMS wurde intensiv darüber debattiert, wie Agenturkunden dieses für sich nutzen, welche Probleme dabei auftreten und welche neuen Features oder Anpassungen dort wünschenswert wären.

Wer mehr über die neue Admin Extension SDK für Shopware 6 erfahren wollte, erhielt alle wissenswerten Informationen in der gleichnamigen Session direkt aus erster Hand. Dabei handelt es sich um eine NPM-Bibliothek, die zahlreiche Funktionen zur Kommunikation mit der Administration oder der Erweiterung des User-Interfaces enthält. Weitere Informationen dazu sind übrigens auch hier zu finden!

Impulse für die Shopware Community

Außerdem kamen auch Sessions rund um die Shopware Community zustande. So wurde zum Beispiel darüber diskutiert, wie die Community gezielter gestärkt werden kann, um das (internationale) Wachstum zu fördern. Auch Gemeinsamkeiten und Unterschiede der deutschen und der internationalen Community wurden näher betrachtet, um Impulse und Strategien für eine umfassendere Vernetzung und eine ideale Willkommenskultur zu finden.

Blicke über den Tellerrand

Das Thema Shopware-Performance wurde mit unterschiedlichen Schwerpunkten sogar in gleich drei Sessions aufgegriffen. Wer im E-Commerce immer up to date sein möchte, wirft zudem auch einen Blick nach links und rechts. So wurde auch der Einsatz begleitender Software thematisiert, beispielsweise in den Sessions “Load Testing of Shopware stores with locust.io” oder “Introduction to Akeneo”.

Das Rahmenprogramm

Selbstverständlich besteht eine UnConf nicht nur aus den Sessions. Im Kern geht es nämlich darum, ganz allgemein Möglichkeiten des Kennenlernens und Networkings zu schaffen. Da sich auch die Sonne hin und wieder mal blicken ließ, konnte auch der Hof vor der Location für regen Austausch genutzt werden.

Auch in den Pausen auf dem Hof gab es reichlich GesprächsstoffAuch in den Pausen auf dem Hof gab es reichlich Gesprächsstoff | Foto: maxcluster

Entertainment

Innerhalb der Location gab es zahlreiche Gimmicks, die für Unterhaltung gesorgt haben. Zu nennen wären da beispielsweise der Kicker, der Airhockey-Tisch oder auch die Button-Maschine, mit der unkompliziert und schnell kleine Buttons im SCUC-Stil hergestellt werden konnten. Gerade letztere erfreute sich auch bei unseren Kolleg:innen großer Beliebtheit. Und ob Kraken, Katzen oder (maxcluster-)Pinguine: Plüsch-Giveaways gab es auf der SCUC ebenfalls reichlich.

Nach dem ersten offiziellen Teil im Tor 28 ging es am Samstag um 20 Uhr mit der Aftershow-Party in der “Wohngemeinschaft” weiter. Diese Event-Location im Hostel-Ambiente der 70er Jahre lud mit ihren bunten Tapeten und Möbeln zu einem gemeinschaftlichen Ausklang des Tages ein – ob mit Feierabendbierchen, -wasser oder -Cola.

Unser Team in Aktion an der Button-MaschineUnser Team in Aktion an der Button-Maschine | Foto: maxcluster

Verpflegung

Wer das Orga-Team kennt, weiß, dass für das leibliche Wohl stets gesorgt ist. Getreu dem Veranstaltungsmotto “Eat, talk, learn – together” musste auch auf der SCUC22 niemand hungern oder dursten. Direkt am Eingang wurden auf Wunsch frische Smoothies oder köstlicher Kaffee aus der Siebträger-Maschine zubereitet. Und neben einem reichhaltigem Frühstücks- und Mittagsbuffet war auch für den süßen Zahn immer etwas dabei.

Fazit

Wer einmal eine UnConference besucht hat, kennt die Charakteristika, die dieses Format ausmacht. Im Zentrum steht die Kommunikation mit anderen Vertreter:innen aus der jeweiligen Community. Auf der SCUC konnten wir feststellen, wie sehr den Teilnehmer:innen der direkte und persönliche Austausch vor Ort gefehlt hat. Unser Team hat viele bereichernde Gespräche geführt, neue Kontakte geknüpft und konnte interessante Einblicke in branchenrelevante Themen gewinnen.

Last but not least: Ein riesengroßes Dankeschön geht an Carmen, Rico, Fabian, Claudia und Tobias von FireGento e.V.! Vielen Dank, dass ihr diese Veranstaltung auch unter erschwerten Bedingungen (Stichwort Pandemie) auf die Beine gestellt habt! Aufgrund des durchdachten Hygienekonzepts war für größtmögliche Sicherheit und eine entspannte Atmosphäre unter den Teilnehmer:innen gesorgt.

Aus unserer Sicht war das ein voller Erfolg und wir sind froh, dass wir das Orga-Team bei der Realisierung als Sponsor unterstützen konnten. Wir sind im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder dabei und freuen uns schon auf die SCUC23!

P.S.: In Kürze folgt noch unser Rückblick-Video zur SCUC22!


Veröffentlicht am 14.04.2022 | DR

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