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Rückblick - MageUnconference 2019

MagentoEvents
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Mit dem ersten Save-the-date steht der Termin für die MageUnconf immer fest in den Kalendern von maxcluster. In diesem Jahr nahmen wir nicht nur mit einem Team von sechs Mitarbeitern teil, sondern waren traditionsgemäß wieder einer der stolzen Hauptsponsoren des Events.

Die diesjährige MageUnConf stand ganz im Zeichen eines Jubiläums. Vor fünf Jahren fand die erste MageUC in Berlin statt und die Teilnehmerzahl stieg von Jahr zu Jahr an. 168 Magento-Begeisterte waren in diesem Jahr nach Köln angereist und feierten mit dem Orga-Team Fabian, Carmen, Claudia, Rico und Tobias eine zweitägige Geburtstagsparty.

Passend zum großen Ereignis war die Location im Tor 28 mit bunten Ballons geschmückt und die Community wurde mit Geburtstagskuchen und Donuts verwöhnt. Eine besonders schöne Geste war der Aufdruck aller Teilnehmer-Namen auf der Geburtstagstorte. Fun fact: „Sebastian“ und „Tobias“ lagen in diesem Jahr gleich auf.

Geburtstagstorte

Die Geburtstagstorte zum Fünfjährigen war mit den Namen aller Teilnehmer bedruckt

Die süße Versuchung konnte man auch in diesem Jahr mit leckerem Kaffee und gesunden Smoothies ergänzen oder die Kalorien bei Air Hockey- bzw. Tischkicker-Duellen und am Zurück-in-die-Zukunft-Flipper abtrainieren. Sportlich betätigen konnte man sich auch bei der Pre-Party in der Alten Feuerwache und der After-Show-Party, die erstmalig im Meyers in Ehrenfeld stattfand.

Die Vorträge

Für einige Teilnehmer war es die erste MageUnconf und so waren sicherlich einige überrascht, dass es kein vorgegebenes Vortragsprogramm gab. Wie bei den Unconfs üblich, konnten Themen eingereicht und vorgestellt werden – sei es, dass man sein Wissen darüber gerne weitergeben oder auch „nur“ zuhören wollte.

Die Themen von Samstag

Die 16 Themen, die von den Teilnehmern am meisten Klebchen bekommen haben

Die Themen wurden dann gesammelt und von allen mit den berühmten "Klebchen" bewertet und gewählt. Für Samstag und Sonntag standen so schnell 32 interessante Vorträge fest. Wie auch im letzten Jahr stand PWA bei vielen ganz oben auf der Interessenliste, aber auch viele Zettel mit Fragen zur persönlichen Entwicklung und zu allgemeinen Themen schafften es wieder ins Panel. Überraschend für einige, besonders auf einem Magento-Event, war vielleicht das Thema, dass es mit der meisten Punktzahl auf einen der oberen Plätze schaffte: Shopware.

Die_Themen_von_Sonntag

Auch am Sonntag gab es noch 16 weitere interessante Vorträge

Shopware

Knapp 50 Personen fanden sich zu diesem Thema zusammen, das von Carmen, Rico und Jisse moderiert wurde. Überraschend? Ja, vielleicht, aber es zeigt auch die Offenheit der Magento-Community für alle Themen rund um eCommerce. Hervorgehoben wurde während der Diskussion besonders, dass Shopware sowohl mit einem guten Backend als auch einem Frontend punktet. Beim Backend fühlten sich viele an eine überarbeitete Version von Magento 1 erinnert und den Beschwerden vieler Magento 2-Kunden hinsichtlich des Frontends steht die aufgeräumte Shopware-Alternative entgegen. Selbst langjährige Magento-Enthusiasten bezeichneten „ihr“ Shopsystem als häufig over-engineered, wohingegen Shopware viele Features biete, die nicht so kompliziert wie Magento seien und technisch weniger anspruchsvoll. Wolle man alle Vorteile der beiden Anbieter nutzen, könne man auch das Backend vom Frontend trennen und Shops mit mehreren Systemen entwickeln.

Der unkomplizierte Ansatz beim Aufbau von Shopware-Shops führe dazu, dass bei vielen Agenturen die Nachfrage nach Shopware-Shops steige – nicht nur bei Neukunden, sondern auch bei Bestandskunden, die durch die Beendigung des Supports von Magento 1 für das Thema sensibilisiert wurden.

Positiv vermerkt wurde auch der API-first-Ansatz, den Shopware verfolgt, sowie der Symfony Core, der Entwicklern viele Möglichkeiten biete.

Während sich Magento weniger um den deutschen bzw. europäischen Markt kümmere und weder Spezifikationen hinsichtlich Gesetze u.ä. unterstützen würde, erhielte man bei Shopware die Informationen und Dokumentationen, die man benötige, um seinen Shop auch international aufzusetzen.

Wie man PWA-Lösungen erfolgreich integriert

Vortrag_von_Jonas_zu_PWA

How to integrate PWA solutionss successfully - Vortrag unseres Kollegen Jonas´.

Unser Kollege Jonas wurde mit seinem Vortrag „Wie man PWA-Lösungen erfolgreich integriert“ ebenfalls ins Panel gewählt. Neben den Unterschieden zwischen den momentan beliebtesten PWA-Anwendungen "PWA Studio" (Magento) und "Vue Storefront" (Divante) stellte er auch die Folgen dar, die sich dadurch ergeben, dass die Anwendung nicht mehr PHP, sondern in einem unabhängigen NodeJS-Prozess läuft. Aus Hoster-Sicht ergeben sich nicht nur neue Verantwortlichkeiten, sondern auch neue Aufgabenbereiche. Wenn Ihr Interesse an den Vortragsfolien habt, mailt uns einfach: marketing@maxcluster.de.

Server Side Rendering

Während bei PWA Studio kein Server Side Rendering (SSR) möglich ist, hat Vue Storefront dieses in seiner Anwendung integriert. Einzelne HTML-Inhalte werden auf einem Webserver erzeugt und beschleunigen so die Ausgabe von Suchergebnissen und verbessern dadurch Ranking-Ergebnisse. Tipp von Referent Zemir: Beim Einsatz von SSR sollte man sich erst auf die SEO relevanten Seiten fokussieren und danach an den dafür weniger wichtigen Seiten weiterarbeiten (z.B. My Account).

Persönliches Wissensmanagement

Nicht nur für Entwickler wird es immer wichtiger, sich Informationen zu notieren und übersichtlich an einer Stelle speichern, um schnell darauf zurückgreifen zu können – möglichst mit einer unkomplizierten Suchfunktion. Dabei sollen unterschiedliche Informationen gespeichert werden, wie beispielsweise Code Snippets, allgemeine Informationen, Gesprächsnotizen oder auch persönliche Notizen. Schwierigkeiten ergeben sich jedoch häufig dadurch, dass beruflich und privat teilweise unterschiedliche Betriebssysteme genutzt werden: Windows, Linux oder MacOS, was die Suche nach dem idealen Notiz-Werkzeug erschwert. Folgende Tools wurden von Christian und Vinai vorgestellt:

Riptide

Wer hat nicht schon geflucht, wenn er bei Docker alles selbst konfigurieren musste? Riptide, ein Tool zur Verwaltung von Entwicklungsumgebungen für Webanwendungen über Container, das von Marlo vorgestellt wurde, vereinfacht diesen Prozess.

Erwartungsmanagement

Wie kann ich herausfinden, was der Kunde benötigt, wenn er es selber noch nicht weiß, bzw. nicht weiß, was alles möglich ist? Eine schwierige Frage, die sich u.a. Lara stellte und die sicherlich Alltag in vielen Agenturen ist. Das wichtigste sei die Einbindung aller Abteilungen bei einem Kick-off-Meeting mit dem Kunden. Bereits früh solle da auch schon der technische Bereich mit integriert werden, um etwaige Umsetzungsprobleme frühzeitig anzusprechen.

Beim Briefing durch den Kunden wäre es dann weniger wichtig, herauszufiltern, welche Feature der Kunde genau haben möchte, sondern eher, welche Absicht er damit verfolge. So könne man sichergehen, dass der Kunde die gewünschten Ziele erreiche, unabhängig davon, mit welchen Features.

Voraussetzung für einen erfolgreichen Briefing/Umsetzungsprozess sei aber immer das Gespräch auf Augenhöhe, in dem der Produktmanager/Projektmanager häufig als Mittler zwischen Kunde und Entwickler fungieren könne, um einen gemeinsamen kommunikativen Nenner zu finden.

HR-Toolbox

Die_HR-Toolbox

Welche Fragen muss man sich stellen, um die Leistung eines Mitarbeiters zu beurteilen.

Für viele IT-Unternehmen ist es nicht nur schwierig, geeignete Mitarbeiter zu finden, sondern manchmal auch eine Herausforderung, diese dann auch im Unternehmen zu halten. Zufriedene Mitarbeiter bleiben gerne bei ihrem Arbeitgeber, doch wie erreicht man diese Zufriedenheit? Sicherheit hinsichtlich des Arbeitsplatzes, Fairness, Vertrauen, Kommunikation, Sinn in der Arbeit und Anerkennung sind sicherlich wichtige Punkte. Einer Umfrage nach ist jedoch der wichtigste Wunsch bei Entwicklern, der nach mehr Transparenz hinsichtlich der Gehaltsberechnung.

Um den Mitarbeiter mit seinen Fähigkeiten im Unternehmensgefüge einzuordnen, empfehlen sich laut Referent Anton standardisierte Frage- und Feedbackbögen, die eine Vergleichbarkeit ermöglichen. Aus der Gegenüberstellung mit dem notwendigen Anforderungsprofil ergeben sich dann nicht nur Entwicklungsmöglichkeiten, sondern auch die Eingliederung ins Gehaltsgefüge.

Zusammengefasst werden können die Ergebnisse dann zentral in einem HR-Tool, beispielsweise Personio.

Danke_Danke_Danke

Vielen Dank für eine großartige MageUnconf 2019. Wir freuen uns schon auf das kommende Jahr.

Danke, Danke, Danke

Vielen Dank noch einmal an das Orga-Team, das sich auch in diesem Jahr wieder gesteigert hat. Ihr habt es wieder geschafft, dass diese MageUnconf ein unvergessliches Community-Event wurde – mit interessanten Vorträgen, tollen Kaffeepausen-Gesprächen und einer Riesenportion Spaß. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr am 14. und 15. November 2020 in Köln.

Fotos: maxcluster GmbH, 2019

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