Personalleitung bei maxcluster

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Bewerber, die die "Job-Hotline" bei maxcluster anrufen, landen als Erstes in der Personalabteilung ‒ und bei Julia Bunte, der Leiterin der Abteilung. Obwohl auch erst seit wenigen Monaten im Unternehmen, hat sie bereits einige wichtige Neuerungen im Unternehmen veranlasst und umgesetzt.

Welche das sind und wer die Person am Telefon eigentlich ist, haben wir in unserem Interview mit ihr herausgefunden.

Wer bist Du und was macht Dich aus?

Ich bin Julia Bunte, 37 Jahre alt und seit Mai letzten Jahres bei maxcluster Personalleiterin.

Ich mache gerne Yoga, am liebsten mit den Youtube-Videos von Mady Morrison, und koche ab und an gerne - zum Beispiel indisch oder orientalisch. Außerdem bin ich ein Riesen-Fan von den “Drei Fragezeichen” und Disney Filmen, ob alte oder neue ist eigentlich egal. Wobei mir Pixar-Filme auch gut gefallen, “Oben” ist zum Beispiel einer meiner Favoriten.

Wer einen IT-Hintergrund bei mir sucht, wird auch fündig: Bereits in der Schule hatte ich Informatik und habe dort als erste Programmiersprache Pascal gelernt :-). Im Studium habe ich dann auch Wirtschaftsinformatik als einen Schwerpunkt gewählt.

Wie bist Du zu maxcluster gekommen?

Wie schon gesagt, bin ich seit Mai 2020 bei maxcluster. Ursprünglich komme ich aber aus der Industrie, wo ich in verschiedenen sowohl generalistischen als auch spezialisierten Rollen im HR-Bereich tätig war. Meine letzte Position war im Bereich Recruiting und Personalmarketing bei WAGO in Minden. Dort war ich über 10 Jahre lang in der Personalabteilung tätig.

Vorher habe ich eine kaufmännische Ausbildung gemacht und anschließend “International Business Studies” in Paderborn studiert. “International Business Studies” ist ein BWL-Studium in Kombination mit Fremdsprachen, in meinem Fall Englisch und Spanisch. Den Schwerpunkt habe ich dabei auf Personal und Wirtschaftsinformatik gelegt - eine gute Kombination als Basis auch für meine jetzige Stelle.

Aufgefallen ist mir diese bei LinkedIn, da die Stellenanzeige mir dort immer wieder ausgespielt wurde, weil sie offensichtlich genau auf mein Profil passte ;-). Ich habe es mir dann genauer angeschaut und auch die Kununu-Bewertungen über maxcluster gelesen und mich dann zur Bewerbung entschieden. Nach einem Telefoninterview und einem persönlichen Gespräch mit der Geschäftsführung sind wir uns recht schnell einig geworden.

Was ist das Besondere an Deiner Arbeit?

Das Besondere für mich ist der hohe Grad an Gestaltungsfreiheit, den ich hier habe. Ich habe die Möglichkeit Prozesse und Strukturen zu etablieren und neue Ideen einzubringen. Außerdem bin ich eine Art Schnittstelle zu den einzelnen Abteilungen und habe dadurch - und durch unserer Unternehmensgröße ‒ Kontakt zu jedem Mitarbeiter. Und bei mehr als vierzig Mitarbeitern kommt es einfach auf die Arbeit von jedem Einzelnen an, man kann sich nicht hinter der Masse verstecken. Das ist sowohl für die Mitarbeiter, aber natürlich auch für mich, manchmal herausfordernd, aber immer spannend.

Was war bisher das spannendste Projekt?

Wir haben in den letzten Monaten schon viele Neuerungen eingeführt, beispielsweise 30 Tage Urlaub, ein neues Personalmanagement-System und ein Kompetenzmodell inklusive eines Leitfadens für Mitarbeitergespräche. Das basiert auf einem Werte-Workshop, den maxcluster Anfang des Jahres durchgeführt hatte, und dem 9-Levels-Modell.

maxcluster-KompetenzmodellDas maxcluster-Kompetenzmodell

Unsere Recruiting-Gespräche sind übrigens ebenfalls auf das Kompetenzmodell abgestimmt. Üblicherweise gibt es ein Telefoninterview, indem bereits die ersten Informationen ausgetauscht werden. Wenn der erste Eindruck auf beiden Seiten passt, bitten wir den Bewerber zu einem persönlichen Gespräch ‒ in der heutigen Zeit natürlich unter den entsprechenden Schutzmaßnahmen. Wichtig ist uns in diesem Gespräch der berufliche Hintergrund, aber vor allen Dingen versuchen die Geschäftsführung bzw. die zukünftige direkte Führungskraft und ich ein Gefühl dafür zu bekommen, ob der Bewerber zu uns und unseren Unternehmenswerten passt. Außerdem werden mit dem Bewerber Entwicklungsmöglichkeiten und Potentiale besprochen, so dass er bei Vertragsschluss ein recht genaues Bild davon hat, wo er in einigen Jahren bei uns stehen kann.

Doch neben all diesen, sicherlich sehr spannenden und interessanten Themen, sticht eines besonders heraus, das uns im vergangenen Jahr alle betroffen hat: Corona. Pandemiebekämpfung im Unternehmen ist einfach für alle gänzlich neu und sich durch Gesetzestexte und Verfügungen zu arbeiten, um im Unternehmen adäquate Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen, war und ist sehr anstrengend. Doch wir sind sicher, gute Lösungen geschaffen zu haben, um Mitarbeiter zu schützen und dennoch die Leistungsfähigkeit unseres Unternehmens aufrecht zu erhalten.

Wie sieht Dein perfekter Arbeitstag aus?

Mein Tag ist teilweise recht fremdbestimmt, was daran liegt, dass ich natürlich viel in engem Kontakt mit den Führungskräften stehe, die teilweise sehr unterschiedliche Themen zu besprechen haben, die auch nicht immer planbar sind. Doch da mir der persönliche Kontakt sehr wichtig ist, sehe ich das sehr positiv. Generell habe ich als Personaler natürlich gerne alle vor Ort, da es die Arbeit erleichtert. Nichtsdestotrotz haben wir aber für alle tolle Möglichkeiten geschaffen, den Umständen entsprechend (nicht nur) mit der aktuellen Situation umzugehen.

Wie sieht also mein perfekter Arbeitstag aus? Eine Mischung aus Terminen und ausreichend Zeit für Projekte und andere anfallende Aufgaben. Ich hab gerne viel zu tun, allerdings schätze ich auch unsere abteilungsübergreifende Mittagspause und versuche immer, daran teilzunehmen. Deswegen freue ich mich auch auf unseren Umzug im kommenden September, denn in den neuen Räumen werden wir einen großen Pausenraum sowie eine Dachterrasse haben.

Wie fühlt es sich an, zum maxcluster-Team zu gehören?

Das Team der Personalabteilung besteht aus zwei Personen, die persönlich und professionell sehr gut miteinander auskommen. Bezogen auf das gesamte maxcluster-Team kann ich allerdings auch nur Positives sagen: Als ich angefangen habe, bin ich von allen gut aufgenommen worden und sie haben sich gefreut, dass ich nun dazugehöre. Von Anfang an habe ich einen regelmäßigen Austausch mit allen Kollegen und dabei spielen weder Abteilung noch Hierarchieebenen eine Rolle. Es herrscht ein großes Team- bzw. Wir-Gefühl und wir ziehen alle an einem Strang.

Wie zufrieden bist Du mit Technik und Ausstattung?

Ich bin super zufrieden mit meiner (technischen) Ausstattung. Als ich anfing, haben Alex (A.d.R. Alexander Wilhelm, Geschäftsführer und Leitung Technik) und ich meine Anforderungen abgesprochen und diese wurden 1:1 umgesetzt ‒ auch wenn ein Windows-Rechner in diesem Linux-dominierten Unternehmen immer noch ein wenig exotisch ist ;-).

Was möchtest Du nicht mehr missen?

Da ich einen ausgeprägten Hang zu Coke Zero habe, ist es natürlich toll, dass ich immer eine kalte Flasche davon im Kühlschrank vorfinde.

Aber Spaß beiseite: Ich arbeite wirklich gerne mit meinen Kollegen zusammen, besonders aber schätze ich auch die Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung. Wir bilden eine sehr konstruktive Runde, immer mit dem Ziel, neue Themen anzugehen und Sachen - und damit auch das Unternehmen - voranzubringen. Außerdem schätze ich momentan sehr den Wechsel von der Spezialisten-Rolle, die ich nun lange Jahre innehatte, zu einem wieder mehr generalistischen Ansatz. Die Breite an Themen ist sehr spannend und der hohe Grad an Gestaltungsfreiheit ist motivierend.

Gerade für Jemanden in der Personalabteilung liegt der Fokus natürlich auf den Mitarbeitern und ich empfinde es als herausragend, wie stark die Mitarbeiter hier im Vordergrund stehen und wie wichtig jeder Einzelne ist und als Individuum gefördert wird.

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