Partnermanager bei maxcluster

Als Partnermanager bei maxcluster bringt Jan Ahlers nicht nur technisches Know-how mit, sondern auch echtes Interesse an Menschen.
Erfahre in diesem Interview, was ihn antreibt – und warum Kommunikation für ihn der Schlüssel zur Partnerschaft ist.
Wer bist Du und was macht Dich aus?
Ich bin Jan, 36 Jahre alt und wohne in Delbrück. Warum Delbrück? Ich fühle mich in der Region heimisch und habe hier einfach alles, was ich brauche. Ich schätze die Leute hier, sind einfach No-bullshit-people. Die passen zu mir, denn ich bin auch ziemlich geradeaus und für jeden Spaß zu haben. Ich bin einfach auch gerne unter Menschen, habe viele Freunde und brauche Leute für die maximale Kommunikation um mich herum. Ich bin in verschiedenen Vereinen, finde es allerdings total langweilig, wenn ich nur auf Gleichgesinnte oder noch schlimmer, Engstirnigkeit, treffe. Ich interessiere mich für Leute und bin super neugierig auf alle und alles und mag es, Menschen dafür zu begeistern, ihren Horizont zu erweitern.
Um meinen Blick zu weiten und für die paar Sachen, die ich hier in Ostwestfalen nicht finde, gehe ich auf Reisen – hauptsächlich nach Asien. Ich mag die Kultur dort, die einfach von der Grundprägung komplett anders ist als die in Europa. Meine Reisen würden andere allerdings nicht unbedingt als Urlaub bezeichnen, denn ich mag Trouble und Stress – wenn eine Zimmerbuchung vor Ort storniert wird, laufe ich zu Hochform auf 🙂. Mich wird man nie in einem Reisebüro finden, das finde ich einfach zu langweilig. Genau wie Strandzeit. Wenn die bei meiner Frau angesagt ist, gehe ich lieber zum Tauchen.
Das Hobby habe ich jetzt auch nach Deutschland transferiert und erweitere gerade meine vorhandenen Tauchscheine um einige Spezialkurse, wie beispielsweise Navigation.
Wenn ich nicht unter Wasser bin, versuche ich mein Haus so smart wie möglich zu machen. Dabei setze ich nicht auf vorgefertigte Lösungen, sondern versuche, mit einfachen Mitteln Workarounds zu finden – häufig, indem ich Sachen zweckentfremde. So habe ich mir ein komplettes (und komplexes) Energiemanagement zusammengebaut, das Stromverbräuche checkt und Wärmepumpen sowie andere Verbraucher bedarfsgerecht ansteuert.
Wie bist Du zu maxcluster gekommen?
Mein Onkel, der neben uns gewohnt hat, kommt aus der IT und ich bekam mit 13 meinen ersten eigenen Computer. Vielleicht in dem Alter ein bisschen ungewöhnlich, aber ich hatte zum Zocken überhaupt keine Lust. Stattdessen habe ich mit PHP-Nuke und einem (möglichst kostenfreien) Webspace für meine Schulklasse eine Website gebaut. Einer der nächsten Schritte war dann eine Seite für Partyfotos und dann habe ich nach und nach auch für andere Unternehmen Websites, z.B. mit Joomla, aufgesetzt und hatte da natürlich schon erste Berührungspunkte mit Hosting.
Ich habe quasi ein kleines Unternehmen gehabt, dabei als Schüler gutes Geld gemacht und meine unternehmerischen Gene einsetzen können. Schlussendlich habe ich mich dann nach der Schule aber erst einmal für den klassischen Weg der Ausbildung entschieden: Höhere Handelsschule im Bereich Medieninformatik, der sogenannten “Laptop-Klasse”. Und parallel habe ich immer in einem Technik-Einzelhandel an der Kasse gearbeitet, sodass ich auch gelernt habe, zu verkaufen.
Nach der Ausbildung bin ich dann von einem großen Autohaus aus dem Einzelhandel abgeworben worden und habe mich dort vor allem um Groß-, Gewerbe- und Flottenkunden gekümmert. War schon ganz spannend, aber nach einiger Zeit hatte ich dann doch mehr Lust auf die Beratung von Endkunden und bin für zehn Jahre in ein Autohaus nach Delbrück gegangen.
Die IT habe ich aber während der ganzen Zeit immer noch nebenbei gemacht und als ich irgendwann keine Lust mehr auf Auto hatte, habe ich gezielt nach einem Job in der IT gesucht. Tatsächlich habe ich nur zwei Bewerbungen geschrieben – und nach einem Bewerbungsgespräch bei maxcluster ging es sofort dort los.
Angefangen habe ich in der Technischen Beratung, aber als dann ein Partner Manager gesucht wurde, der Agenturen für das damals neue Partner-Programm begeistern sollte, war ich sofort überzeugt. Seitdem bin ich mit meinem Kollegen Markus dafür zuständig, unsere stetig wachsende Partner-Base zu betreuen und neue Agenturen von maxcluster zu überzeugen.
Was ist das Besondere an Deiner Arbeit?
Der große Gestaltungsspielraum. Natürlich gibt es eine Grundstrategie und Maßnahmen entwickeln wir natürlich gemeinsam im Team, aber wie ich diese “Talking Points“ dann umsetze, bleibt mir überlassen. Ich kann die Schwerpunkte so setzen, wie ich es für richtig halte und erhalte den Freiraum, den ich brauche, unsere Partner gut zu unterstützen.
Obwohl ich als Partner Manager eigentlich nicht mehr Teil der Technischen Beratung bin, bin ich nicht nur räumlich mit meinen Kollegen verbunden. Hin und wieder darf ich mal Feuerwehrmann spielen und Hilfestellung bei unseren Partnern geben und dann ist es gut, wenn man auch alle technischen Informationen hat. Im Zweifel werde ich dann selber tätig, was im Übrigen die Partner auch teilweise erwarten.
Ansonsten halte ich regelmäßig Kontakt zu den Partnern – per Telefon, E-Mail und auch auf Veranstaltungen. Gerade bei letzteren hilft mir Gott sei Dank auch mein gutes Gesichts- und Namensgedächtnis, denn bei der Vielzahl an Agenturen und Ansprechpartnern kann das manchmal herausfordernd sein.
Mittlerweile habe ich zu den Partnern sehr gute Beziehungen aufgebaut. Wir wissen, was wir am jeweils anderen haben, arbeiten gemeinsam in die gleiche Richtung und schätzen vor allem unsere offene Kommunikation.
Mein Ziel ist es, diese Art der Beziehung mit allen Partnern zu haben und dabei sehe ich mich auch als Aggregator für Informationen. Aus den Informationen, die ich in Gesprächen erhalte (die natürlich im Detail vertraulich bleiben), leite ich mit meinen Kollegen dann Maßnahmen ab, die für alle hilfreich sind. So können wir sicher stellen, dass alle Agenturen von Best Practices partizipieren und erfolgreicher werden.
Was war bisher das spannendste Projekt?
Ganz klar: der Aufbau des Partnerprogramms und der erste Partnertag in 2023.
Zu Beginn hatte maxcluster kein definiertes, systematisches Partnerprogramm. Wir haben dann 2022 in nur drei Monaten ein Programm aus der Taufe gehoben, dass für alle Teilnehmer Mehrwerte bereithält und über die bloße Ausschüttung von Provisionen hinausgeht. Das Programm enthält natürlich auch weiterhin Provisionen, die je nach Stufe gestaffelt sind, aber darüber hinaus auch viele Marketing-Assets, die die Partner unterstützen. Vor allem aber wollen wir mit unserer Unterstützung die Agenturen befähigen, Verkäufe zu steigern, aber auch ihre Kunden optimal zu betreuen, was für viele ein wirklicher Mindset-Shift war.
Und dann wurde kurz nach Etablierung des Programms noch mal meine Erwartung übertroffen: der erste Partnertag mit über 40 Agenturen, die bei uns in unserem damals neuen Büro in Paderborn waren. Viele Partner habe ich dort zum ersten Mal live gesehen, was einfach großartig war. Vor allem war (und ist) der Partnertag aber auch keine Sales-Veranstaltung mit dem häufig üblichen Bullshit-Bingo, sondern hat das Ziel, den Teilnehmern wirkliche Mehrwerte in Form von Vorträgen, Workshops und Netzwerkmöglichkeiten zu bieten.
Natürlich entwickeln sich sowohl das Programm wie auch der Partnertag weiter, sodass man eigentlich schon nicht mehr von einem Projekt sprechen kann. Für mich war aber besonders die Anfangszeit wirklich spannend.
Wie sieht Dein perfekter Arbeitstag aus?
Ich habe ja schon gesagt, dass ich immer Leute um mich brauche – Home-Office steht daher wirklich sehr, sehr selten in meinem Kalender. Ich mag es, morgens ins Büro zu kommen und mir erst einmal mein Lieblingsbrötchen, Sesam-Bagel mit Pute, auf den Teller zu packen. Dann schnell an die Kaffeemaschine, denn um 9:00 habe ich schon mein Daily mit meinem Partner-Manager-Kollegen Markus, um uns einmal auf den neuesten Stand zu bringen.
Anschließend mache ich einmal alle Tickets auf, die eingegangen sind, um mir einen Überblick zu verschaffen, sie zu priorisieren und wenn Handlungsbedarf besteht, abzuarbeiten. Dazu kommen verschiedene Termine, sowohl intern als auch extern, mit Interessenten oder Partnern, die ich in meinem Kalender habe. Und üblicherweise stehe ich mit mindestens zwei bis drei Partnern auf verschiedenen Kanälen in Kontakt.
Was einen Tag aber wirklich perfekt macht, ist es, wenn ich für irgendjemanden, sei es Kollege, Kunden oder Partner, ein Problem lösen könnte. Und wenn ich nicht das Gleiche gemacht habe, wie am Tag zuvor.
Wie fühlt es sich an, zum maxcluster-Team zu gehören?
Sehr gut. Ich mag vor allem den direkten Zugang zu den Leuten. Wenn man ein Problem lösen muss, erläutert man dies schnell und bekommt umgehend Unterstützung.
Wie zufrieden bist Du mit Technik und Ausstattung?
Was soll ich sagen? Es gibt Linux, wie es sich gehört 😉. Das ist tatsächlich für mich wichtig, da ich das auch zu Hause nutze und ich mir über die Jahre ein paar Linux-Kenntnisse angeeignet habe.
Ansonsten habe ich aber wenig Ansprüche. Obwohl, die drei Monitore, die ich habe, die müssen auch wirklich sein.
Und natürlich finde ich auch das Restaurant super und nutze es besonders morgens fürs Frühstück.
Was möchtest Du nicht mehr missen?
Das Netzwerk der Partner. Ich mag einfach den offenen und ehrlichen Austausch, gemeinsam Probleme zu lösen und die Möglichkeit, die Gespräche in produktive Maßnahmen umzusetzen und damit einen Mehrwert für alle zu schaffen.
Und natürlich meine Kollegen aus der Technischen Beratung. Wir sind einfach ein guter Haufen 🙂.
Veröffentlicht am 27.03.2025 | Partnermanager bei maxcluster | NM