Werkstudentin bei maxcluster

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“Nur” Werkstudentin? Heißt das übersetzt Kaffee kochen und kopieren? Oder steckt doch mehr dahinter, wenn man diese Jobbezeichnung bei maxcluster hat.

Marilen, seit einigen Monaten Werkstudentin in der Personalabteilung von maxcluster, erzählt uns im Interview, was wirklich zu ihren Aufgaben zählt und wie sich diese mit ihrem “Zweitjob” als Studentin vereinbaren lassen.

Wer bist Du und was macht Dich aus?

Ich bin Marilen Hubrich, bin 24 Jahre alt und gebürtig aus Paderborn. Ich bin wahnsinnig gerne unterwegs – wenn es die Umstände erlauben auch im Ausland – und muss ständig etwas Neues sehen. Hier in Paderborn nehme ich häufig den Bordercollie-Mischling meiner Eltern auf Entdeckungstour mit, denn ich bin einfach gerne draußen und renne mit ihm durch die Gegend. “Rennen” ist ein gutes Stichwort: Ich war nie besonders unsportlich und hab’ Tennis und Volleyball gespielt, aber in den letzten Monaten habe ich immer mehr Spaß am Laufen gefunden und finde es super, dass die maxcluster-Laufgruppe mich da immer noch ein wenig weiter pusht.

Mein Abitur habe ich – als “G8’lerin” – mit 17 gemacht und wusste nicht wirklich, wo die Reise von da an hingehen sollte. Ich habe dann ein freiwilliges soziales Jahr gemacht und war während der Zeit auf der Krebsstation eines Krankenhauses. Sicherlich ein sehr hartes Arbeitsumfeld – zumindest war es das für mich –, aber die Zeit dort war gleichzeitig sehr wertvoll und bereichernd. Als zukünftiges Betätigungsfeld konnte ich mir nach dieser Zeit aber weder einen Beruf in der Pflege noch in der Medizin im Allgemeinen vorstellen.

Bis zu dem Zeitpunkt bin ich auch noch nicht aus Paderborn “rausgekommen”, deswegen habe ich mich bei der Suche nach beruflichen Alternativen schlussendlich auch für das duale Studium an der FHDW entschieden, da das, neben viel Praxis, auch einen Pflichtauslandsaufenthalt beinhaltet. Gestartet bin ich für das Studium in einem Unternehmen für Kosmetikprodukte. Ein Glücksfall, denn Kosmetik interessiert mich sehr 😃. Und der regelmäßige Praxisbezug von eher theoretischen Fächern wie Mathe oder Statistik machte mir das Studium auch wesentlich angenehmer.

In meinem ersten Auslandssemester war ich dann zum ersten Mal längere Zeit weit weg von Paderborn – in Paris, da ich auch Spanisch und Französisch als Fremdsprache in meinem Studium “International Business” belegt habe. Ich denke, dass ich spätestens da auf den Geschmack gekommen bin, mehr Zeit im Ausland zu verbringen und eventuell meine berufliche Zukunft im Bereich Tourismus zu suchen. Während eines Auslandspraktikums habe ich in Barcelona für einen IT-Dienstleister gearbeitet, konnte aber auf einer Ferien-Farm in Kanada auch in den Bereich Personal “reinschnuppern”. Ein weiterer Auslandsaufenthalt in Ecuador wurde leider nach nur einem Monat durch Corona beendet.

Wie bist Du zu maxcluster gekommen?

Nach meiner Rückkehr aus Ecuador sah ich mich durch die Umstände an Paderborn gebunden und hab’ mich schließlich entschieden, noch ein Masterstudium anzuschließen. Wenn ich ehrlich bin, wollte ich noch nicht Vollzeit arbeiten, aber genauso wenig Vollzeit studieren, denn das Studium war zu diesem Zeitpunkt komplett online und ich wollte zwischendurch einfach ein wenig Abwechslung. Deswegen habe ich mich auf die Suche nach einem Werksstudenten-Job gemacht, der gut neben dem Studium machbar ist und sich zeitlich flexibel gestalten lässt, aber auch “pandemiesicher” sein sollte. Nachdem ich mich in Kanada schon ein bisschen mit Personalthemen, wie Planung, Recruiting und Bewerbungsprozessen beschäftigen durfte, hat mich die Stellenausschreibung bei maxcluster auf XING sofort angesprochen.

Mir hat der ganze Bewerbungsprozess sehr zugesagt und ich habe mich sofort wohlgefühlt – obwohl ich nur sehr geringe Erfahrung im IT-Bereich hatte. Obwohl ich auch eine andere Zusage hatte, habe ich daher auf mein Bauchgefühl gehört und bei maxcluster unterschrieben.

Was ist das Besondere an Deiner Arbeit?

Ich unterstütze im Bereich “Personalentwicklung”, habe also weniger mit der Administration zu tun und habe auch keine festen Prozesse, die ich beachten muss.

Meine Aufgaben sind vielfältig: Auswertungen und Visualisierungen von Mitarbeitergesprächen, Erstellung von Texten für unsere Jobseite und aktuell die Evaluierung für eine Software zur Personalentwicklung.

Besonders an diesen Tätigkeiten ist vor allem der hohe Freiheitsgrad, den ich habe, und die Verantwortung, die man mir für diese Arbeiten übergibt. Ich denke, dass es sehr ungewöhnlich für einen Werkstudenten ist, so tiefe Einblicke zu erhalten und eigene Projekte durchführen zu können.

Hilfreich dabei ist die gute Organisation der Abteilung. Wir haben beispielsweise wöchentliche Team-Meetings, in denen wir Einblicke in die Arbeit der anderen bekommen, was mir hilft einen “Allround-Blick” zu bekommen und die Zusammenarbeit verbessert. Aber auch außerhalb der Meetings habe ich immer einen Ansprechpartner, wenn ich mal nicht weiterkomme und Unterstützung benötige.

Was war bisher das spannendste Projekt?

Ich bin jetzt seit knapp sechs Monaten bei maxcluster und in diesem Zeitraum hat sich mein jetziges Haupt-Projekt entwickelt.

Angefangen habe ich mit der Auswertung der Mitarbeitergespräche und deren manuellen Digitalisierung. Auf Basis dessen und dem Kompetenzmodell, das den Gesprächen zugrunde liegt, sollte dann eine Software gefunden werden, die diesen Vorgang stärker automatisiert und die Personalentwicklung unterstützt.

Verschiedene Anbieter zu evaluieren, eine Entscheidung für die richtige Software zu treffen und diese auf die speziellen Bedürfnisse unseres Unternehmens anzupassen, ist einfach spannend. Und zu sehen, dass diese Software implementiert wird und die Mitarbeiter dann bei der Personalentwicklung unterstützt, ist ein tolles Ziel, auf das ich gerne hinarbeite.

Wie sieht Dein perfekter Arbeitstag aus?

Ich bin gerne früh im Büro, wenn es noch nicht so wuselig ist. Dann checke ich erst einmal unsere Kanäle, wie beispielsweise unser internes Chat-System mattermost, um zu sehen, was ich verpasst habe, da ich ja nicht jeden Tag im Büro bin. Einmal wöchentlich haben wir dann Team-Meeting und danach bin ich wieder up-to-date. Im Anschluss habe ich dann Zeit für meine eigenen Projekte.

Wenn ich im Büro bin, nehme ich auch immer an unserem wöchentlichen Rückenfit-Kurs teil, von dem ich dann tiefenentspannt wieder an meinen Arbeitsplatz komme und weiterarbeiten kann. Und für die Laufgruppe komme ich sogar auch an meinen “freien” Tagen zum Treffpunkt, weil es einfach super viel Spaß macht.

Alles in allem ist für mich ein Arbeitstag perfekt, wenn ich meine Arbeit erledigt bekomme, aber auch noch von den guten maxcluster-Angeboten profitieren kann.

Wie fühlt es sich an, zum maxcluster-Team zu gehören?

Ich habe mich hier von Anfang an wohlgefühlt und war sehr schnell integriert – es gibt dafür aber auch viele Möglichkeiten, die man nutzen kann. Sei es das monatliche Lunch-Roulette, spontane Grill-Aktionen auf unserer Dachterrasse oder einfach beim gemeinsamen Mittagessen. Man kommt mit allen schnell ins Gespräch, wobei natürlich hilft, dass man mit allen per Du ist und es nur flache Hierarchien gibt. Dadurch findet sich auch schnell immer ein offenes Ohr, wenn man eine Frage hat, oder nicht weiter weiß.

Hilfreich finde ich auch unsere unternehmensweiten Präsentationen. Dadurch bekommt man schnell einen guten Überblick, was im Unternehmen gerade so vor sich geht und an welchen Projekten gearbeitet wird.

Wie zufrieden bist Du mit Technik und Ausstattung?

Über die Technik und die Ausstattung kann ich mich überhaupt nicht beschweren. Ich habe drei Bildschirme, die das Arbeiten übersichtlich und entspannt machen. Auch die Ausstattung der Büros ist super. Und wenn noch unser Restaurant fertig ist, dann ist alles perfekt 😃.

Was möchtest Du nicht mehr missen?

Schwer wäre es für mich, nicht mehr die Freiheit zu haben, mit der ich mir momentan meine Arbeit gestalten kann. Und auch die Zusammenarbeit im Team möchte ich nicht mehr missen.

Aber nicht nur im Team: Ich finde es auch toll, wie viel Wert hier im Allgemeinen auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter gelegt wird und welche Wertschätzung dahintersteckt. Und ich habe entdeckt, wie viel Spaß mir Personalarbeit macht. Es ist toll, dass ich mit meinen Themen und Projekten einen wichtigen Beitrag zum Unternehmen leisten kann, obwohl ich auf dem Papier “nur” Werkstudentin bin.


Veröffentlicht am 05.01.2022 | NM

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