Den Kundennutzen immer im Blick - Produktmanagement bei maxcluster

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Unseren Kunden das sicherste und performanteste eCommerce Hosting anzubieten, ist die Mission von maxcluster. Um das Ziel zu erreichen, müssen permanent Features verbessert und Produkte neu bzw. weiterentwickelt werden.

Als Schnittstelle zwischen den einzelnen Abteilungen des Unternehmens und den Anforderungen des Marktes fungiert unser Produktmanager Max. Was seinen Aufgabenbereich so besonders macht, welchen Herausforderungen er sich täglich stellen muss und was ihn für diese Aufgabe qualifiziert, erläutert er uns in diesem Interview.

Wer bist Du und was macht Dich aus?

Ich heiße Max Erkmann, bin 30 Jahre alt und - wie viele meiner Kollegen auch - im Herzen Nerd. Meine Leidenschaft für IT und besonders Programmierung wurde ursprünglich durch Dinosaurier entfacht, genauer gesagt durch das Computerspiel Trespasser, dem digitalen Sequel von Jurassic Park. Eigens dafür habe ich zu Weihnachten meinen ersten eigenen PC geschenkt bekommen. Das Klischee vom C64 als ersten Computer kann ich damit leider nicht erfüllen - Windows 98, 32MB RAM, 4GB Festplatte und eine "rasante" 333MHz CPU wirken nach heutigen Maßstäben trotzdem recht prähistorisch.

Nur spielen reichte mir allerdings ziemlich schnell schon nicht mehr. Ich fand es zunehmend interessanter eigene Levels für Spiele zu designen und die Technik dahinter zu verstehen. "Spielentwickler" zu werden stand daher zu diesem Zeitpunkt auf meiner Berufswunschliste ganz oben. Nach meinen ersten "Programmier-Gehversuchen" mit QBasic und VisualBasic, habe ich mich dann allerdings recht schnell auf den Bereich Webentwicklung verlegt und mir mit Hilfe von Tutorials zunächst HTML & CSS und später dann PHP beigebracht.

Mit achtzehn habe ich angefangen, nebenbei in einer Agentur zu arbeiten und dort Webseiten zu programmieren. Nach meinem Zivildienst in einem Kinderheim war dann für mich der logische Schritt, ein Informatikstudium zu beginnen. Schon nach kurzer Zeit musste ich aber feststellen, dass mir das Studium einfach zu theoretisch und viel zu wenig praxisorientiert war, sodass ich nach und nach immer mehr meinen Fokus darauf gelegt habe, als Freelancer bei Unternehmen wie beispielsweise aboalarm zu arbeiten.

Paradoxerweise bin ich theoretischem Wissen bei meinem Hobby IT nicht abgeneigt, denn in meiner Freizeit lese ich laufend Fachbücher und Artikel und höre Vorträge zu den Themen Softwareentwicklung und neue Programmiersprachen und -paradigmen. Doch ich habe natürlich auch noch ein Leben neben der IT: schaue Serien, reise gerne und unternehme viel mit (Nicht-Nerd-)Freunden.

Wie bist Du zu maxcluster gekommen?

Ich habe die letzten Jahre fast ausschließlich im Home Office gearbeitet und wollte gerne mal wieder mit einem Team in einem Büro arbeiten (ja, mir ist die Ironie dieser Aussage in der jetzigen Situation durchaus bewusst 😄). Auch wollte ich meinen inhaltlichen Schwerpunkt von der Programmierung weg, hin zu den eher konzeptionellen und unternehmerischen Aspekten von Software-Entwicklung verlagern. Der Wunsch pragmatische Problemlösungen zu finden und dabei Anforderungen mit Umsetzbarkeit sowie Kosten und Nutzen abzuwägen, rückte dabei in den letzten Monaten immer mehr in den Vordergrund. Bereits während meiner Zeit als Technischer Leiter bei aboalarm fand ich Themen wie die Erstellung der Roadmap, Entwicklung und Erfassung von KPIs und die nutzerzentrierte Weiterentwicklung von Produkten extrem spannend.

Sebastian Ringel und Alexander Wilhelm, die Geschäftsführer von maxcluster, kannte ich flüchtig von verschiedenen Veranstaltungen und das Unternehmen selbst kennt man einfach, wenn man sich für IT in Paderborn interessiert. Nicht nur das Produktportfolio von maxcluster fand ich interessant, sondern auch das größenbedingte Fehlen von Bürokratie. Als ich dann die Stellenbeschreibung zum Produktmanager gelesen habe, habe ich die Chance direkt ergriffen und so bin ich nun seit November 2019 als Produktmanager bei maxcluster tätig.

Was ist das Besondere an Deiner Arbeit?

Meine Arbeit ist sehr abwechslungsreich, da ich mit allen Abteilungen zusammenarbeite und diese teilweise sehr unterschiedlich in ihren Herangehensweisen, aber auch hinsichtlich ihrer Wünsche sind. Verständnis für alle zu haben, Informationen zusammenzuführen und Personen mit unterschiedlichen Erwartungen für eine gemeinsame Lösung zu begeistern, ist manchmal herausfordernd, macht aber auch den Reiz der Aufgabe aus. Die Lernmöglichkeiten dabei sind enorm, denn da ich Inhalte und Anforderungen aus allen Abteilungen, von der Buchhaltung und der Beratung bis hin zu Support und Entwicklung, bekomme, muss ich Themen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Ich sehe mich als Schnittstelle zwischen den Abteilungen und das macht meine Arbeit so interessant.

Das Spannende an meiner Arbeit ist aber auch, dass ich aktiv an Weiterentwicklungen unserer Produkte mitwirken kann - wie tief ich dabei in die Themen einsteige, steht mir frei. Meine Rolle als Produktmanager ist zwar definiert, aber deren Ausgestaltung obliegt mir, sodass ich maximale Gestaltungsfreiheit habe.

Was war bisher das spannendste Projekt?

Das spannendste Projekt, das ich aktuell betreue ist für mich das Ideenmanagement, das wir jetzt mit einem neuen Prozess integriert haben. Wir haben dieses Thema neu aufgesetzt, um noch zielgerichteter an Ideen zu arbeiten, wie wir unser Hosting noch stärker weiterentwickeln können. Die eingereichten Ideen werden von meinem Kollegen und mir aggregiert, ausgearbeitet und es findet eine erste Abschätzung statt, inwiefern die Ideen nützlich und umsetzbar sind. Auf dieser Basis wird dann von einem Gremium entschieden, ob die Idee kurzfristig weiterverfolgt werden soll, oder in den Backlog kommt.


Kunden können bei maxcluster übrigens auch Ideen und Wünsche einreichen, die von Max dann aufgenommen werden. Die aktuelle Roadmap mit den kommenden Änderungen findet sich hier: https://maxcluster.de/roadmap und darüber hinausgehende Vorschläge und Anregungen können ihm per E-Mail an feedback@maxcluster.de mitgeteilt werden.


Ein weiteres interessantes Projekt, an dem ich mitarbeiten durfte, ist die Neuentwicklung von Cluster Control, einem Kommandozeilentool für unsere Cluster. Spannend war daran nicht nur, dass ich ein bisschen meiner eigenen Programmiererfahrung weitergeben konnte, sondern vor allem auch die Zusammenarbeit mit Kunden, deren Feedback und Wünsche zu unserem "alten" Tool wir in der Neuentwicklung berücksichtigt haben. An einem Produkt bzw. Feature mitgewirkt zu haben, das für den Kunden nützlich und hilfreich ist und für das wir schon viel positive Resonanz erhalten haben, motiviert mich sehr.

Wie sieht Dein perfekter Arbeitstag aus?

Ich habe keinen klassischen Arbeitstag, bei dem ich morgens schon weiß, was ich abends erledigt haben muss. Ich habe momentan mehrere Themen, die ich weiterverfolge und für die ich versuche, zusammen mit meinen Kollegen die besten Lösungsansätze zu entwickeln. Perfekt ist der Tag dann, wenn morgens eine konkrete Besprechung oder ein etwas vageres Brainstorming stattfindet und Mittags bereits eine Lösung präsentiert und umgesetzt werden kann. Ziel dabei ist es, sich einer Lösung anzunähern, die die Anforderungen erfüllt und pragmatisch umgesetzt werden kann. Meine Devise "Heute ist besser als morgen" spielt bei den Überlegungen auch immer eine Rolle.

Wie fühlt es sich an, zum maxcluster-Team zu gehören?

Ich fühle mich wohl bei maxcluster und komme gut mit meinen Kollegen aus. Für mich ist es wichtig, gut zusammenzuarbeiten und ehrlich miteinander kommunizieren zu können, wenn man sich darüber hinaus gut versteht und auch Spaß bei und an der Arbeit hat, ist das ein schönes "Add-on".

Ich finde, dass unsere Geschäftsführer Sebastian und Alex den Mitarbeitern die Grundlage für ein besonderes Gemeinschaftsgefühl bieten. Sei es die Tisch-Deko zum Geburtstag, das Angebot einer Feelgood-Managerin oder das unerwartete Oster-Päckchen im Home Office - es wird Wertschätzung für den Mitarbeiter über das übliche Maß hinaus gezeigt und das schlägt sich auch im Umgang miteinander nieder.

Wie zufrieden bist Du mit Technik und Ausstattung?

Es ist cool, dass man sich viele Komponenten seiner Technik und Ausstattung aussuchen kann. Für mich wichtig ist aber vor allem, dass die Technik einen bei der Arbeit unterstützt und funktionell ist. Einen Großteil meiner Arbeit erledige ich im Browser und dort kann ich mit 64GB RAM hinsichtlich der offenen Tabs frei austoben 😄.

Was möchtest Du nicht mehr missen?

Ich mag den Alltag im Büro und die Vorteile, die sich daraus ergeben. Snacks, Brötchen und Getränke sind "nice to have", aber viel wichtiger finde ich, dass sich immer Jemand findet, mit dem man Mittagessen gehen, oder auch mal bei einer Tasse Kaffee unbürokratisch Themen durchspielen kann.

Nicht mehr missen möchte ich auch unser Zeiterfassungsmodell: Nicht nur können wir durch Gleitzeit unseren Arbeitstag auf persönliche Präferenzen abstimmen, sondern auch unsere Überstunden "abfeiern". Weder wird erwartet, dass man Überstunden macht - ganz im Gegenteil - noch fallen diese stillschweigend weg. Auch Elternzeit ist unproblematisch möglich, was zwar eine Selbstverständlichkeit sein sollte, aber in der Realität leider nicht immer der Fall ist. Unter diesen Voraussetzungen ist entspanntes und dennoch produktives Arbeiten sehr einfach.

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