Nerd aus Leidenschaft - Mitarbeiter-Interview mit Ron

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Ob Linux-Administrator oder Software-Entwickler - häufig haben Mitarbeiter in IT-Unternehmen mit dem Vorurteil zu kämpfen, ein bisschen sonderlich zu sein: "Ach, die sitzen doch sowieso nur mit ihren Energy-Drinks und Zigaretten im Keller, zocken die ganze Nacht und tagsüber sorgen sie nur dafür, dass man den Rechner richtig anmacht".

Energy-Drinks gibt es bei maxcluster tatsächlich auch, darüber hinaus aber auch sehr intelligente und produktive Mitarbeiter, die keineswegs diesem Vorurteil entsprechen. Einer davon ist Ron, den wir in diesem Blogbeitrag vorstellen.

Wer bist Du und was macht Dich aus?

Ich heiße Ron Amme, 25 Jahre alt und bin ein Nerd. Und nein, Nerd-sein ist für mich nicht negativ, meiner Meinung nach beinhaltet das manchmal nur eine andere Sicht auf Dinge.

Technik und Informatik haben den Großteil meiner Kindheit bestimmt, denn mein technikaffiner Vater hat immer die neuesten Gadgets mitgebracht. Durch meinen älteren Bruder bin ich Konsolen-Fan geworden und habe schon früh tage- und nächtelang gespielt, was natürlich zu den gängigen Klischees passt.

Doch ich habe nicht nur ein großes Interesse an allen Bereichen von Technik und Informatik, sondern auch an sozialen Themen. Mein erstes Praktikum habe ich daher in einem Kindergarten gemacht, doch bei meinem Abschied habe ich festgestellt, dass ich den Emotionen der Kinder nur schwer etwas entgegensetzen konnte, sodass ich mich gegen eine "soziale Laufbahn" entschieden habe. Ausprobiert habe ich anschließend noch ein Praktikum als Elektriker, doch meine Höhenangst war in vielen Arbeitssituationen eher kontraproduktiv 😄. Daraufhin habe ich mich dann meiner Haupt-Leidenschaft besonnen und mich auf Informatik konzentriert: die Ausbildungen zum "kaufmännischen Assistenten in der Wirtschaftsinformatik", "informationstechnischen Assistenten" und "Anwendungstechniker" habe ich angetestet, mich aber schließlich für den "staatlich geprüften Medieninformatiker, Fachrichtung Anwendungsentwicklung" entschieden und darin meinen Abschluss gemacht.

Die Faszination für die Informatik wurde mit den Jahren und dem zunehmenden Wissen immer stärker, sodass ich mich freue, dass ich mein "Hobby" zum Beruf machen konnte. Mein Traum ist es, irgendwann die Bereiche "Soziales" und "Informatik" zu verbinden und in der Bioinformatik tätig zu sein.

Wie bist Du zu maxcluster gekommen?

Ich habe am bib international college in Paderborn studiert und war Teilnehmer an einem Drei-Monats-Projekt, bei dem wir für ein Unternehmen in Hessen eine Online-Meeting-Software in PHP entwickeln sollten. Wir haben dabei nicht nur eine veraltete Version dieser Software nach den aktuellsten Standards neu entwickelt, sondern auch zahlreiche Innovationen mit aufgenommen sowie sichergestellt, dass die Applikation auch mobilfähig ist (einen kleinen Einblick gibt es hier: https://www.yumpu.com/de/document/read/62152435/bib-international-college-projektjahrbuch-2018/48).

Bei einem Speed Dating mit Unternehmen, das von unserer Hochschule initiiert wurde, haben wir unser Projekt dem Teamleiter Development von maxcluster vorgestellt. Dieser hat sich daraufhin sehr eingesetzt, dass ein Kommilitone und ich uns bei ihnen bewerben. Es folgte ein offizielles Bewerbungsgespräch mit ihm und Alexander Wilhelm, einem der Geschäftsführer von maxcluster, und ein Einstellungstest, in dem abgeprüft wurde, inwieweit IT-Kenntnisse im geforderten Bereich vorhanden sind. Kurz danach habe ich bei maxcluster angefangen und der besagte Mitarbeiter ist heute auch mein Teamleiter.

Was ist das Besondere an Deiner Arbeit?

Es mag sich im ersten Moment komisch anhören, aber für mich ist das Besondere an meiner Arbeit, dass ich hier mein Wissen jeden Tag vergrößern und mein Gehirn fordern kann. Es ist wichtig für mich, dass ich immer neues "Futter" bekomme und so meinen Kenntnisstand erweitern kann, da ich mich ansonsten nicht ausgelastet fühle.

Was war bisher das spannendste Projekt?

Das Projekt, bei dem ich am meisten gelernt habe, ist gerade erst (in einer ersten Version) abgeschlossen und gelauncht worden: ShopSecurity. Das ganze Projekt und seine Entwicklung vereint so viele Technologien - die ich bei Beginn noch nicht kannte -, dass es mich von Anfang an begeistert hat. Ich habe mir bei Beginn eine Struktur für das Feature und meine Herangehensweise überlegt und einen Plan mit den umzusetzenden Grundbausteinen entwickelt. Im Laufe des Projektes war es dann immer wieder herausfordernd, wenn es Planabweichungen gab, oder ich mit Erweiterungen umgehen musste. Aber der Einsatz hat sich gelohnt. Ich habe nicht nur wissenstechnisch davon profitiert, sondern auch gelernt, wie man strategisch an Projekte herangeht.

Was mich natürlich auch sehr an diesem Projekt freut, ist, dass ich weiß, dass unsere Kunden von diesem neuen Feature profitieren, ich einen Mehrwert kreiert und zum Erfolg unseres Unternehmens beigetragen habe.

Wie sieht Dein perfekter Arbeitstag aus?

Perfekt ist ein Arbeitstag dann, wenn ich die Freiheit habe, ihn so zu gestalten, wie ich möchte und meine an mich gestellten Aufgaben erfolgreich abschließen konnte. Ich möchte in dem Wissen nach Hause gehen können, dass ich alles gut erledigt habe und in meiner Freizeit nicht mehr darüber nachdenken muss.

Wie fühlt es sich an, zum maxcluster-Team zu gehören?

Innerhalb meiner Abteilung "Entwicklung" ist das Teamgefühl sehr gut und kollegial. Wir unterstützen uns und die Zusammenarbeit läuft entspannt. Da wir im zweiten Stock des Firmengebäudes sitzen, während die übrigen Abteilungen im 3. Stock sind, bedarf es mehr Aufwand, um mit den anderen Kollegen im ständigen Kontakt zu sein. Obwohl wir gut und effektiv zusammenarbeiten, könnte das Zusammengehörigkeitsgefühl hier sicherlich noch gesteigert werden.

Wie zufrieden bist Du mit Technik und Ausstattung?

Als Vollblut-Informatiker und Technik-Freak habe ich natürlich einen sehr hohen Anspruch an das Equipment, aber ich bin zufrieden mit der Ausstattung, mit der ich hier arbeiten kann.

Was möchtest Du nicht mehr missen?

Für mich ist die Gleitzeit, die maxcluster uns anbietet, perfekt, da ich meine Arbeitszeiten an mein Leben anpassen kann. Ich kann selbst entscheiden, ob ich ggf. mal eine Stunde früher gehe und diese am nächsten Tag dranhänge, ob ich ausschlafen, oder der erste im Büro sein möchte. Ich kann dies komplett selbständig entscheiden, natürlich unter der Prämisse, dass ich meine Aufgaben erledige.

Und natürlich möchte ich nicht mehr auf den Luxus schlechthin verzichten: das Frühstück. Ob Brötchen, Müsli, Obst oder Joghurt - hier ist für alles gesorgt und gibt mir einen Grund, mir morgens etwas Gutes zu tun.

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