FeelGood – Empathie wird businessfähig

Über uns
Maika Bublitz

Seit gut zwei Jahren bereichert eine FeelGood Managerin unsere Reihen. Im Interview erklärt Susanne ihre Haupttätigkeiten und verrät, wie Unternehmen und Mitarbeiter von ihrem Einsatz profitieren.

Ist es nur ein Hype im Employer Branding, den bereits große Unternehmen wie SAP vorgemacht haben und der dann schnell wieder verpuffen kann? Oder steckt mehr dahinter? FeelGood Manager sollen die Bedürfnisse aller Mitarbeiter auffangen und eine konstruktive Zusammenarbeit fördern. Gute Stimmung im Büro also – aber wie lässt sich das so einfach gestalten?

Stell dich doch einmal unseren Lesern vor!

Hallo, ich bin Susanne und nun schon seit fast zwei Jahren FeelGood Managerin bei maxcluster. Ich beschreibe mich gern als intuitiven Menschen, geprägt von einer positiven Grundeinstellung zum Leben und genau dies möchte ich an meine Mitmenschen weitergeben. Angefangen habe ich meine berufliche Laufbahn als Fotografin und schon hier hat mir die Zusammenarbeit mit Menschen viel Spaß gemacht. Irgendwann musste ich dann für mich feststellen, dass es mir nicht reichte, Personen nur durch die Linse scharfzustellen, denn in jedem steckt so viel mehr, als der erste Blick vermuten lässt.

Schon als junges Mädchen begeisterte mich, wie meine Eltern in der therapeutischen Arbeit vielen Menschen helfen konnten. Also habe ich angefangen, mich an den Ursprüngen zu orientieren und verschiedene Ausbildungen absolviert und mich auf vielen Gebieten weitergebildet, die zu meinem heutigen Beruf führten.

Für einen kleinen Eindruck: Gesprächsführung nach Rogers, gewaltfreie Kommunikation, Bewegungstherapie, Coaching, Massage und Meditation sind einige Qualifizierungen, die ich im Laufe der Jahre erlangte und in denen ich wirklich meine Berufung fand. Gemeinsam mit meinem Mann leite ich seit Jahren ein Institut für integrative Bewusstseinsarbeit. Durch meine Erfahrung arbeite ich nicht nur an dem Menschen, sondern wirklich mit ihnen.

Wenn ich sehe, dass ich Menschen bei der Lösung ihrer persönlichen Herausforderungen oder Blockaden unterstützen und begleiten kann, macht mich das glücklich.

Gesprächsführung bei maxcluster

Alle Kolleginnen und Kollegen haben die Möglichkeit mit Susanne Gespräche zu führen, um Stärken weiterzuentwickeln oder um über Probleme und Blockaden zu sprechen

Privat übten mich meine mittlerweile erwachsenen Kinder in der differenzierten Betrachtung von Problemen und bestärkten meine Fähigkeiten im Zuhören-Hinhören und der Konfliktlösung noch weiter. Das ist das Schöne an meiner Arbeit, ich kann sie perfekt mit meinem Leben vereinen. Das macht mich aus.

Was macht eine FeelGood Managerin?

Als FeelGood Managerin habe ich das große Glück, in meinem Beruf meine Berufung leben zu können. Meine Aufgaben sind sehr vielfältig, was das Ganze auch spannend macht. Sie fördert die Zufriedenheit und Gesundheit der Mitarbeiter: Mentaltraining, Coaching, Persönlichkeitsentwicklung (Stärken erkennen und vertiefen), Rückenschulung mit „Augen Stress-Buster“ und natürlich die Zubereitung von gesunden Snacks und Smoothies für unser Team. Ich habe immer ein offenes Ohr für meine Kollegen und agiere oftmals als Schnittstelle zwischen Mitarbeiter und Führungsebene, indem ich auf beiden Seiten Verständnis schaffe und die Kommunikation verbessere.

Rückenschulung bei maxcluster

Rückenschulung bei maxcluster

In vielen Unternehmen geht es leider häufig nur darum maximale Leistung zu bringen, die an harten Zahlen, Fakten, Daten gemessen wird – Leistungsdruck war nie höher als heute. Doch wo bleibt unter diesem Druck und all den Zahlen der Mensch?
Das waren auch die Gedanken von maxcluster, mit der Konsequenz: Unsere Mitarbeiter sollen sich gut fühlen und sehen, sie werden hier wertgeschätzt.
Meine Aufgabe ist es, den Mitarbeitern die Chance der persönlichen Weiterentwicklung zu geben und Menschlichkeit in den Arbeitstag zu bringen.
Wenn die Kollegen sich hier bei maxcluster wohlfühlen, dann ist das für mich Erfolg auf ganzer Linie.

Was ist das Besondere an deiner Arbeit?

Work-Life-Balance ist heute ein wichtiges Thema im Unternehmen. Arbeitszeit ist Lebenszeit. Der Mitarbeiter bringt oft zwangsläufig seine Probleme mit zur Arbeit und kann sich dadurch nicht voll und ganz auf seine Tätigkeit konzentrieren.
Das zu erspüren und mit einem offenen Ohr zur Seite zu stehen, Lösungsangebote machen – Gespräche führen, Bedürfnisse des Mitarbeiters zu berücksichtigen, letztendlich das Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu fördern, das ist für mich das Besondere in diesem Beruf.

Warum das Ganze, wird Empathie jetzt businessfähig?

JA.
Gerade in der heutigen Zeit dürfen wir einen Paradigmenwechsel in vielen Unternehmen erleben. Weg von den harten Zahlen, Daten, Fakten, die einfach nur stimmen mussten. Gerade Empathie und Einfühlungsvermögen sind heute ein wichtiger Teil für unsere Zielerreichung und Zufriedenheit. Die Zeiten, wo ein Chef mit Härte führt, um Effizienz einzufordern, sind in deutschen Unternehmen glücklicherweise fast überall vorbei.
Empathie schafft ein Verhältnis auf Augenhöhe und ist von Respekt geprägt. Mittlerweile gibt es Unternehmen, wie beispielsweise SAP oder die friesische Hotelkette „Upstalboom“, die nachweisen können, dass „Wertschöpfung durch Wertschätzung“ wirtschaftlichen Erfolg erzielt durch gesteigerte Produktivität. Und nicht nur das. Zusätzlich konnten diese Unternehmen die Krankheitsquote auf unter 3% senken.
Empathie kann den wichtigsten Pfeilern des Unternehmens mehr Stabilität geben, nämlich den Mitarbeitern. Empathie wird klar businessfähig.

Wie fühlt es sich an zum maxcluster Team zu gehören?

Ich bin froh und dankbar, dass ich die Aufgabe „FeelGood Management“ hier im Unternehmen ausfüllen kann. Ich beginne meinen Arbeitstag mit Freude und Elan und es berührt mich, wenn ich spüre, dass sich dieses Gefühl auf viele Mitarbeiter überträgt. Zusammenfassend kann ich sagen: Es lohnt sich, in diesem Unternehmen seine Talente einzubringen.